Maehroboter24.net – Dein neues Portal für Rasenmähroboter

Sie faulenzen lieber entspannt in der Sonne, als den Rasen zu pflegen? Ein Gärtner ist leider oft zu teuer und die Familie lässt sich selten für diese unliebsamen Arbeiten einspannen? Die Lösung für Ihr Problem ist ein Mähroboter. Diese Geräte, die es seit 1995 auf dem Markt gibt, erleichtern das Rasenmähen enorm. Die kleinen Roboter mähen den Rasen ganz einfach ohne Zutun des Besitzers.

Problemlos können Mähroboter Dank ihrer leisen Arbeitsweise auch für Arbeiten nachts oder am Wochenende eingesetzt werden. Auch das Düngen funktioniert mit dem kleinen Wunderhelfer einwandfrei. Das Gras wird so klein gehäckselt, dass Mulch entsteht, der während des Mähens auf den Rasen zurück fällt. Dort sorgt er für eine optimale Nährstoffversorgung im Boden. Im Gegensatz zu einem Rasenmäher benötigt ein solcher Rasenroboter wenig Pflege und Wartung. Er muss höchstens einmal wöchentlich gereinigt werden und alle paar Monate sollten Sie die Messer austauschen. Der Akku eines solchen Geräts hält in der Regel mehrere Jahre.

In unserem Mähroboter Test 2016 haben wir aufgeführt, welche Modelle es gibt. Wir erläutern Ihnen hier, in welchen Kategorien getestet wurde und was Sie beim Kauf beachten sollten.

Mähroboter Einführung

Stellen Sie sich vor, es ist Samstag morgen und jemand mäht Ihren Rasen, während Sie ausschlafen können und danach Zeit mit Ihrer Familie verbringen … Ein Traum ? Nein ! Dafür gibt es spezielle Maschinen, sogenannte Mähroboter. Dieser mäht den Rasen mindestens so gut wie ein herkömmlicher Rasenmäher, nur macht er das völlig automatisch und Sie sparen Stunden über Stunden an wertvoller Zeit. Er mäht den Rasen auch, wenn Sie nicht zu Hause sind. Ja ! Sie haben richtig gehört: Ein Mähroboter arbeitet völlig selbstständig. Sie können ihn nämlich programmieren. Keine Sorge, das klingt schwieriger als es ist. Die Installation und Programmierung von diesen Mähern ist denkbar einfach. Sie können dadurch verschiedene Tage und Uhrzeiten festlegen, an denen er Ihren Rasen mäht. Sie benötigen danach auch keinen Rechen, denn das Gras kann liegen bleiben. Die Messer der Rasenroboter sind rasierklingenscharf und schneiden das Gras so klein, dass die Halme als Dünger liegen bleiben können. Man nennt dies auch das Mulchprinzip. Weil der Rasen dann nicht mehr in die Höhe wächst, wird er in die Breite wachsen und Sie haben als Ergebnis einen wunderbaren, saftigen Rasen, so wie sie ihn auf Werbebildern kennen. Nachweislich sieht eine Rasenfläche, die mit Mährobotern gemäht wird nämlich wesentlich gesünder aus, als ein Rasen der mit einem herkömmlichen Rasenmähern gemäht wird.

Mähroboter und ihre Funktionen

Mähroboter, die Sie in unserem Mähroboter Test 2016 finden, sind Geräte, die es seit 1995 auf dem Markt gibt. Wie der Name bereits sagt, handelt es sich dabei um ein Gerät, das für das Mähen eines Rasens konstruiert wurde. Die Arbeit wird daher selbstständig erledigt, ohne dass der Gartenbesitzer sie beaufsichtigen muss. Es handelt sich also quasi um eine intelligente Weiterentwicklung der Rasenmäher, Akkumäher und Mulchmäher. Im Gegensatz zu diesen großen Geräten arbeitet ein Mähroboter Dank elektrischem Antrieb wesentlich leiser. Die Lautstärke liegt dabei etwa bei 60 Dezibel, was circa einem Fernseher in Zimmerlautstärke entspricht.

Auch die Stromkosten sind vergleichsweise günstig. Beim sparsamen Mähroboter fallen auf 1000 m² nur 5 Euro Stromkosten an. Das Mähen findet nicht in Längs- und Querbahnen statt, sondern kreuz und quer. Das Gerät fährt dabei meistens so lange gerade aus, bis ein Hindernis, oder ein Begrenzungsdraht, der vorher verlegt wurde, erscheint. Ein solcher Draht verbindet den Roboter neben der Begrenzungsarbeit zusätzlich per Funk mit der Ladestation, bei Bedarf kann so der Akku selbstständig aufgeladen werden. Ein integriertes Messer häckselt das abgeschnittene Gras sehr klein, dabei entsteht, ähnlich wie bei einem Mulchmäher, eine Art Mulch, den Sie als Dünger für den Rasen verwenden können. So wird der Boden optimal mit Nährstoffen versorgt. Damit das Gerät nicht gestohlen wird, während es unbeaufsichtigt arbeitet, kann es durch einen Pin geschützt werden.

Erst einmal ist die Hauptaufgabe eines Mähroboters natürlich das Mähen Ihres Rasens. Wie bereits in Punkt 1 erwähnt arbeitet er dabei völlig automatisch. Er fährt exakt an dem Tag und der Uhrzeit los, die sie ihm vorher durch eine Programmierung mitgeteilt haben. Er arbeitet schließlich solange bis sein Akku langsam zu neige geht. Dann fährt er automatisch zurück zu seiner Ladestation (in der Regel im Lieferumfang enthalten) und lädt sich auf. Mit einem vollen Akku führt er seine Arbeit schließlich weiter fort. Die meisten Rasenroboter können 50 – 90 Minuten arbeiten und müssen sich dann wieder 50 – 90 Minuten aufladen. Manche Modelle haben ein spezielles Suchkabel mit dem Sie schneller zur Ladestation zurück finden.

Damit der Rasenhelfer nicht über das festgelegte Gebiet hinausmäht, muss bei den meisten Modellen ein Begrenzungskabel verlegt werden. Der Roboter erkennt dieses und fährt nicht drüber hinaus. Es gibt jedoch auch Modelle ohne Begrenzungskabel.

Seine eigentliche Arbeit verrichtet er nach einem ganz bestimmten Algorithmus, sodass er auch den gesamten Rasen erwischt. Es gibt unter den Mährobotern je nach Modell verschiedene Algorithmen. Dabei wird zum Beispiel dem Husqvarna 320 oder auch dem Husqvarna 330X nachgesagt, dass jene einen besseren Algorithmus haben, als herkömmliche Rasenroboter.

Immer wenn ein Rasenroboter dann auf ein Hindernis stößt, kann er es gekonnt umfahren und lässt sich nicht von seiner Arbeit abbringen.Der abgeschnittene Rasen kann schließlich als Dünger liegen bleiben, da er fein genug geschnitten ist. Man nennt dies auch das „Mulch-Prinzip“. Das ist 1. nützlich für Ihren Rasen und 2. erspart es Ihnen die Arbeit mit einem Rechen.

Arbeitet ein Mähroboter auch bei Regen ?

Die meisten Modelle in unserem Mähroboter Test arbeiten auch bei Regen. In unsererem Mähroboter Vergleich sehen Sie, welche Modelle Regen aushalten. Husqvarna Automower Rasenroboter schaffen sogar sehr starken Regen und dem Automower 320 und 330X wird sogar nachgesagt, dass sie Hagel überstehen. Die meisten Mähroboter, die keinen Regen überstehen, haben schließlich einen speziellen Regensensor und kehren dann automatisch ins Trockene zurück, wenn es Ihnen zu feucht wird und setzen Ihre Arbeit alsbald fort, wenn der Regen aufhört.

Um Ihren Gartenhelfer zusätzlich zu schützen, können Sie ihm eine Garage gönnen. Hier finden Sie weitere Infos über Mähroboter Garagen.

Welche Flächen und komplexe Rasenformen schafft ein Mähroboter ?

Bei dieser Frage gibt es enorme Unterschiede. Während manche Mähroboter nur eine einzige Gartenzone bis maximal 400 m² mähen können, schaffen andere Modelle bis zu 5 Zonen und teilweise 10.000 m². Man erkennt das auch deutlich am Preis.

Sie sollten sich daher vorher genau überlegen, auf welche Eigenschaften Sie wirklich wert legen. Modelle wie der Gardena R40Li (400 m²) und der Gardena R70Li (700 m²) sind darauf ausgelegt eine Gartenzone zu mähen. Dabei schaffen Sie aufgrund Ihrer Fernstart-Funktion trotzdem verwinkelte Gartenzonen. Modelle wie der Robomow RC 304 und der Husqvarna Automower 308 schaffen hingegen bis zu 3 Zonen, die miteinander verbunden sind, wobei der Automower 308 mit einer Flächenleistung von 800 m² den Robomow mit einer Flächenleistung von 400 m² in diesem Punkt überbietet.

Profi-Modelle wie der Husqvarna Automower 320 oder auch 330X schaffen hingegen ganze 5 Zonen, egal wie verwinkelt diese sind. Mit einer Flächenleistung von 2.200 m² (Automower 320) und 3.200 m² (Automower 330X) sind sie deshalb auch für sehr große Gärten und Gartenanlagen geeignet.

Wie bereits erwähnt, gibt es sogar Modelle die 10.000 m² schaffen, hier kommt dann beispielsweise der Wiper ONE XHD Ecorobot zum Einsatz, der mit 5.299 € jedoch auch das teuerste Model in meinem Mähroboter Test ist.

Hier finden Sie noch einmal die Vorteile eines Mähroboters auf einen Blick:

  • leises Arbeiten
  • einfacher Transport durch wenig Gewicht
  • sehr sparsam
  • automatische Düngung durch Mulchfunktion
  • Zeit wird gespart
  • Pflege und Wartung nehmen wenig Zeit in Anspruch
  • auch bei Regen kann der Rasen gemäht werdent

Die Nachteile eines solchen Geräts finden Sie hier noch einmal aufgeführt:

  • Kaufpreis ist sehr hoch
  • eignet sich nicht für alle Gärten/list_item]
  • bei vielen Geräten gibt es Sicherheitsmängel

Unterschiedliche Mähroboter Typen im Überblick

Bei Rasenroboter unterscheidet man zwei Typen. Vollautomatische Geräte mähen beispielsweise komplett selbstständig. Wenn der Akku leer ist, begeben sie sich zur Ladestation und laden sich dort wieder auf. Zudem gibt es Geräte, die zwar selbstständig mähen, die aber manuell vom Besitzer aufgeladen werden müssen. Ist bei diesen Geräten die im Vorfeld eingestellte Mähzeit vorbei, beziehungsweise hat sich der Akku entleert, wird die Arbeit beendet. Zum Aufladen muss der Besitzer den Roboter dann wieder zur Station bringen.

Endlich den ersten Mähroboter kaufen ! Was ist zu beachten und mit welchem Preis muss ich rechnen ?

Wenn Sie bis hierher gelesen haben, wissen Sie schon eine Menge über Mähroboter. Sie denken wohl immer noch darüber nach, einen Mähroboter zu kaufen und ich versuche nun Ihre Modellwahl zu vereinfachen. Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Welche Flächengröße hat mein Rasen ?
  • Hat mein Rasen Hügel ?
  • Ist mein Rasen auf einer Hanglage ?
  • Ist mein Rasen in mehrere Zonen aufgeteilt ?
  • Wie laut darf der Mähroboter sein ?
  • Welches Budget habe ich ?

Die Flächengrößen habe ich in der Vergleichstabelle bei Punkt 1 allesamt angegeben. Im Zweifelsfall sollten Sie eine „Nummer“ größer nehmen. Dann haben Sie keine Probleme, wenn Sie Ihren Rasen irgendwann erweitern wollen.

Die Hanglage ist eine ebenso wichtige Frage. Viele Modelle schaffen leider nur Steigungen von 25 °. Sollten Sie eine höhere Steigung benötigen, brauchen Sie natürlich ein Model, dass dieser Anforderung gerecht wird.

Die höchste Steigung in meinem Mähroboter Test liegt bei 45 °. Darüber hinaus konnte ich noch keine Modelle ausfindig machen.

Die Lautstärke ist bei fast allen Modellen das geringste Problem. Wenn der Mäher nur 60 dB oder noch weniger hat, ist er kaum hörbar. Man kann diese Modelle problemlos auch in der Nacht mähen lassen und die Nachbarn werden sich nicht gestört fühlen.

Manche Rasen sind in mehrere Zonen aufgeteilt. Nicht alle Modelle schaffen gleich viele davon. Machen Sie sich am Besten vorher einen Plan, was der Roboter genau mähen soll, damit Sie Ihr Wunschergebnis erzielen können und nicht am falschen Ende sparen. Wenn Sie eigentlich 3 Zonen mähen lassen wollen, bringt es freilich nichts, nach einem billigeren Model Ausschau zu halten, das nur eine Zone beherrscht.

Als letztes stellt man sich natürlich auch immer die Frage: Was kostet so ein Mähroboter ? Auch diese Angabe habe ich in der Tabelle oben eingefügt. Generell ist mit einem Preis ab 800 € zu rechnen. Nach oben hin kann die Grenze bis zu 5.000 € oder sogar noch weiter nach oben gehen. Je nachdem, welche Anforderungen man hat.

Vor dem Kauf eines Mähroboters müssen Sie sich einige Gedanken machen. Neben den Punkten, die Sie in unserer Tabelle im Vergleich finden, gibt es auch andere Kriterien, die eine Rolle spielen.

Die Art und Nutzung des Gartens

Gibt es in Ihrem Garten viele Steigungen, beziehungsweise Hindernisse, hat es ein Mähroboter sehr schwierig. Nutzen Sie die Fläche, die zu Mähen ist, sollten Sie sich eine Anschaffung ebenfalls noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Es ist beispielweise sehr ungünstig, sich auf dem Rasen aufzuhalten, während das Gerät arbeitet. Gibt es Kinder im Haushalt, die viel auf der Wiese spielen, wird der Mähroboter davon behindert, beziehungsweise andersherum behindert der Roboter Ihre Kinder. Verstehen Sie sich jedoch gut mit Ihrem Nachbarn, können Sie im Falle der Fälle den Mähroboter auch nachts oder abends einsetzen.

Die Automatikfunktion

Vorab können Sie bei vielen Geräten die Mähzeit festlegen. Dabei können Sie auch den Wochentag festlegen, an dem der Mähroboter zur Tat schreiten soll.

Die Flächenleistung

Vom Hersteller wird die Flächenleistung oft höher angegeben, als sie in Wirklichkeit ist. Sie müssen beachten, dass diese abhängig von der Grashöhe und Beschaffenheit des Grases ist. Rechnen Sie damit, dass der tatsächliche Wert circa 20 Prozent niedriger ist, als angegeben. Sie sollten also lieber zu einem größeren und stärkeren Gerät greifen, sollte Ihr Garten sich von der Fläche her im Grenzbereich befinden.

Das Zubehör

Schauen Sie sich an, welches Zubehör beim Mähroboter Ihrer Wahl mitgeliefert wird. Sie müssen beispielsweise darauf achten, was Hauptkomponenten, Akku und Ladegerät kosten. Haben Sie dies in Erfahrung gebracht, können Sie ungefähr einschätzen, was Sie für das Gerät investieren müssen. Informieren Sie sich zudem über die Kosten der Verschleißteile wie Messer oder Räder. Wichtig neben den Kosten ist auch abzuklären, wie leicht diese im Notfall gewechselt werden können. Der Husqvarna Automower 305 ist in diesem Fall eine gute Wahl, da dieses Gerät bereits mit 9 unterschiedlichen Messern geliefert wird.

Unser Testsieger


Typ Mähroboter, Mähroboter mit Induktionsschleife
Marke Bosch
Empfohlene Rasenfläche bis zu 1000 m² (+/- 20%)
Mähdauer pro Ladezyklus 50 Minuten
Schnitthöhe 20 – 60 mm
Geräuschentwicklung 75 dB

Mähroboter Hersteller im Überblick

Neben den bekannten Marken Bosch, Robomow oder Husqvarna erhalten Sie von den folgenden Herstellern Mähroboter:

Reinigungstipps und Pflege

Im Gegensatz zu Rasenmähern erfordern Mähroboter aus unserem Test keinen hohen Wartungs- und Pflegeaufwand. Wenn Sie den Roboter einmal wöchentlich reinigen, reicht das vollkommen aus. Dabei müssen Sie einfach die Grasreste entfernen und das Gehäuse mit einem feuchten Lappen auswischen. Die Messer müssen Sie alle paar Monate wechseln, der Akku hält sich ein paar Jahre. Rasenroboter, wie der R 40 Li von Gardena und die dazugehörige Ladestation sind spritzwasserfest und halten auch einem leichten Regenschauer stand. Vor Dauerregen und Hagel allerdings sollten Sie Ihr Gerät schützen. Decken Sie es dafür einfach mit einer Plane ab. Achten Sie vor allem auf die trockene Lagerung des Netzteils.

Wie nutze ich einen Mähroboter?

Die folgenden Schritte sollten Sie durchführen, wenn Sie die Modelle aus unserem Mähroboter Vergleich benutzen möchten:

  1. Zunächst werden der Begrenzungsdraht, sowie die mitgelieferten Kunststoffringe angebracht. Sie bringen den Begrenzungsdraht ebenerdig rings um die Mähfläche an, nach einiger Zeit wächst er im Garten ein.
  2. Laufen Sie häufig über eine bestimmte Stelle, können Sie den Draht dort bis zu 5 Zentimeter tief in den Boden vergraben.
  3. Die Ladestation können Sie unauffällig an einer Ecke des Rasens platzieren.
  4. Verbinden Sie den Draht mit der Ladestation, dadurch entsteht ein pulsierendes Magnetfeld. Neben der Begrenzung fungiert der Draht auch als Rückkehrhilfe zur Ladestation.
  5. Sparen Sie permanente Hindernisse (wie beispielsweise Teiche) aus, indem Sie diese mit dem Draht von der Rasenfläche abgrenzen. Größere Hindernisse wie Bäume können vom Mähroboter erkannt werden.
  6. Legen Sie nun den vollständig aufgeladenen Akku in den Mähroboter.
  7. Dann stellen Sie den Mähroboter auf die Rasenfläche und aktivieren ihn.
  8. Die gewünschte Mähzeit können Sie am Gerät programmieren.
  9. Den Rasenrand können Sie nach getaner Arbeit des Roboters noch mit der Hand nach schneiden.

Mähroboter im Vergleich bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat in Ihrer Ausgabe 05/2014 einen Mähroboter Test durchgeführt. Dabei wurden 8 Mähroboter mit Begrenzungskabel und Ionen-Akku getestet. Die folgenden Kriterien wurden geprüft:

  • Erscheinungsbild der Rasenfläche, Bewegung auf dem Gelände und Störung während des Betriebs (50 % Gewichtung der Kategorie Mähen)
  • Installation, Anleitung, Bedienung, Beseitigung von Störungen, Reinigung und Wartung (30 % Gewichtung der Handhabung)
  • Stromverbrauch und Geräusche (10 % Gewichtung der Kategorie Umwelt und Gesundheit)
  • elektrische und mechanische Sicherheit (10 % Gewichtung der Sicherheit beim Mähen)

Beim Test kam heraus, dass keines der 8 Modelle so sicher war, dass man es alleine lassen könnte. Die zuvor abgesteckte Sicherheitsbegrenzung wurde von vielen Modellen nicht erkannt. Viele Modelle verhedderten sich auch oder blieben grundlos stehen, beziehungsweise verfingen sich in Gartenecken. Nur zwei Modelle schnitten mit gut ab. Der Miimo 300 mit einem Preis von 2500 Euro erhielt das Urteil GUT (2,1), der Bosch Indego, der 1500 Euro kostet, erhielt das Urteil GUT (2,5).

Aktuelle Testberichte

Robomow City MC300

 

Empfohlene Rasenfläche
bis zu 300 m² (+/- 20%)

Mähdauer pro Ladezyklus
180 Minuten

Schnitthöhe
15 – 60 mm

Geräuschentwicklung
70 dB

Gardena R40Li

 

Empfohlene Rasenfläche
bis zu 400 m² (+/- 20%)

Mähdauer pro Ladezyklus
60 Minuten

Schnitthöhe
20 – 50 mm

Geräuschentwicklung
56 dB

BOSCH Indego 1000 Connect

 

Empfohlene Rasenfläche
bis zu 1000 m² (+/- 20%)

Mähdauer pro Ladezyklus
50 Minuten

Schnitthöhe
20 – 60 mm

Geräuschentwicklung
75 dB

Wichtige Fragen und Antworten rund um Mähroboter

Sind Menschen und Tiere ausreichend geschützt ?

Bevor ich diese Frage mit einem konkreten „ja“, „nein“ oder „teilweise“ beantworte, möchte ich dieses Thema tiefergehender erklären, weil Sicherheit eines der wichtigsten Themen ist.

Mähroboter wirken auf den ersten Blick völlig harmlos, sind jedoch trotzdem Arbeitsgeräte und hochsensible Maschinen. Sie sind ausgestattet mit sehr feinen Sensoren und arbeiten mit rasierklingenscharfen Messern.

Kommen wir also zu den Schutzmechanismen: 

Als allererstes sorgt ein Stoßsensor dafür, dass Rasenroboter Gegenständen ausweichen können. Sobald die Maschine also ein Hindernis erkennt, fährt sie bis zu einem halben Meter zurück, schwenkt um und setzt ihre Arbeit wieder fort. Kipp- und Hebesonsoren sorgen dafür, dass die Messer ausgeschaltet werden, sobald man den Rasenroboter anhebt. Geräte von Husqvarna, Bosch, Gardena und Ambrogio liefern hier gute Ergebnisse und schalten das Mähwerk bereits ab, wenn der Mähroboter um 20 ° gekippt wird. Die Geräte von Robomow schalten das Mähwerk ebenso ab, wenn sie auf ein Hindernis stoßen.

Bei vielen Mährobotern (so zum Beispiel auch beim Husqvarna Automower 320 und 330X) kann man bei der Programmierung auch einen Timer einstellen, wann er NICHT mähen soll. So kann man zum Beispiel ein Mähen verhindern, wenn für die Kinder die Hauptspielzeit ist. Der Rasen soll ja ohnehin auch nicht zu oft gemäht werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Als weitere Sicherheitsmaßnahme ist das Mähwerk immer wesentlich kleiner als die eigentliche Breite des Rasenroboters. Beispielsweise liegt die Schnittbreite des Automower 320 bei 24 cm, seine Breite aber bei 56 cm. Folglich heißt das, dass auf jeder Seite eine Art „Pufferzone“ (nennen wir diese mal so) von 16 cm vorhanden ist in diesem Fall. Man muss also mit der kompletten (!) Hand unter die Maschine greifen, bis man die Messer erreicht. (Bitte versuchen Sie das NICHT! Das ist trotz des Abstandes von der Außenwand bis zum Mähwerk höchst gefährlich!)

Als letzten Hinweis müssen Sie in jedem Fall die Bedienungsanleitung beachten. Beim Husqvarna Automower 320 und 330X wird zum Beispiel explizit darauf hingewiesen, dass man ihn nicht tragen soll, wenn der Hauptschalter auf Position 1 steht. Ebenso wird bei fast allen Modellen darauf hingewiesen, dass man spielende Kinder und Tiere vom Rasen fern halten sollte. Trotz der guten Programmierung und den sensiblen Sensoren ist nämlich eine Verletzung nicht auszuschließen bei falscher Verwendung!

Mähroboter für Hanglage und unebenes Gelände?

Viele Modelle sind darauf ausgelegt auch auf einer Hanglage ihr ganzes Potential zu entfalten. Preislich günstigere Modelle schaffen oft nur eine maximale Steigung von 25 °, was für die meisten Hänge leider nicht ausreicht, deshalb muss man hier oft etwas tiefer in die Tasche greifen.

Die Husqvarna Mähroboter Autmower 320 und 330X schaffen eine Hanglage mit einem Steigungswinkel von 45 ° und sind in diesem Punkt die absoluten Gewinner. Die Kosten fangen hier ab 2.273 € an. Auch der Wiper ONE XHD Ecorobot schafft eine Steigung von 45 °, jedoch schafft er am Begrenzungsdraht nur eine Steigung von 20 °.

Ein Unebenes Geländer schaffen oftmals schon günstigere Modelle, sobald der Steigungswinkel nicht die Normen übersteigt. Im Zweifelsfall fährt sich der Mähroboter nämlich fest. Gott sei Dank haben in diesem Fall viele Modelle eine Automatik, die das Getriebe abschaltet, um den Akku nicht unnötig leer zu fahren. Natürlich macht das keinen Spaß, wenn man ihn jedes Mal anheben muss, sodass er wieder weiterfahren kann. Im Zweifelsfall empfehle ich Ihnen ein Test-Gerät „auszuleihen“ falls möglich oder gleich ein besseres Gerät zu kaufen. Wenn Sie aufgrund Ihrer größeren Gartenfläche sowieso ein teureres Gerät planen, haben Sie Glück, denn diese bewältigen in vielen Fällen größere Steigungen.

Was ist bei der Pflege und Wartung zu beachten ?

Bei Mährobotern braucht man in diesem Punkt keine allzu hohen Kosten befürchten. Es reicht, wenn man den Mäher während der Saison einmal pro Woche reinigt. Eine Reinigung nach jedem Einsatz, wie bei herkömmlichen Rasenmähern ist nicht nötig. Erledigen Sie das Reinigen nicht mit allzu viel Wasser, denn das könnte bei manchen Modellen den Sensoren schaden.

Die Messer müssen nur alle paar Monate gewechselt werden. Oftmals sind Reservemesser gleich bei der ersten Bestellung im Lieferumfang enthalten. Ein Messer kostet umgerechnet ca. 1 €, meistens sind gleich 30 – 50 Messer zum Preis von 25 – 50 € zu haben. Alternativ können Sie diese auch mit einem Schleifstein eigenhändig „fit“ halten.

Tipp: Wenn Sie denken, der Akku wird langsam schwächer, liegt es sehr oft an den Messern, die nicht mehr so gut schneiden und deshalb mehr Leistung brauchen. Wechseln Sie in diesem Fall die Messer aus und erfreuen Sie sich wieder der vollen Arbeitsenergie.

Der Akku wird erst nach ein paar Jahren fällig, wenn man ihn bezüglich der Herrsteller-Angaben richtig gelagert hat. Gerade bei Husqvarna Modellen kann der Akku auch über 8 Jahre und länger halten. Im Winter sollten Sie ihn trotzdem vor Frost schützen. Auch bei der Ladestation empfiehlt es sich, diese in den Wintertagen ins Haus zu holen.

Der Begrenzungsdraht allerdings kann das ganze Jahr über einfach im Garten bleiben.

Gibt es einen Diebstahlschutz bei Mährobotern und wie funktioniert dieser ?

Laut meinem Mähroboter Test: Ja ! Die meisten Modelle sind diebstahlgesichert. Dabei gibt es folgende Methoden, die oftmals kombiniert werden:

  • PIN-Code Eingabe
  • Installationssperre
  • Alarmsystem

Viele Modelle arbeiten mit einem PIN-Code-System, wird dieser falsch eingegeben, schlägt der Roboter sofort Alarm. Spätestens Ihre Nachbarn würden den Dieb also sofort bemerken, falls Sie nicht zu Hause sind. Noch besser ist die Installationssperre, welche eine Installation verhindert, wenn der PIN-Code nicht stimmt. Das heißt, dass der Dieb den Mähroboter nicht einmal verwenden könnte.

Wie lange mäht ein Rasenroboter?

Wie lange ein solches Gerät benötigt, um Ihren Rasen zu mähen, hängt davon ab, wie hoch die Akkukapazität ist, beziehungsweise wie der Zustand der Mähfläche ist. In der Regel braucht in Mähroboter zwischen einer und vier Stunden für einen Mähvorgang.

Erhalte ich im Handel auch Mähroboter ohne Begrenzungskabel?

Die meisten Modelle, die neu auf dem Markt sind, benötigen kein Begrenzungskabel mehr. Sie sind mit sensiblen Sensoren ausgestattet, die Grasflächen von anderen Flächen unterscheiden. Dabei werden auch Löcher und Abhänge zuverlässig erkannt.

Wie viel Steigung schafft ein Roboter für den Rasen?

Kleinere Hänge und Steigungen schafft ein Mähroboter meist ohne Probleme. Normalerweise liegt die maximale Hangneigung zwischen 25 und 50 Prozent.

Wie kann ein Mähroboter im Garten installiert werden?

Mit Hilfe der Bedienungsanleitung können Sie einen Rasenroboter problemlos ohne Hilfe im Garten selbst installieren. Wenn Sie sich sicher sein wollen, dass bei der Installation alles glatt läuft, können Sie diesen auch von einem Fachbetrieb installieren lassen.

Mähroboter mit GPS – gibt es sowas?

Inzwischen gibt es von manchen Herstellern auch Geräte mit integriertem GPS. Husqvarna bietet beispielsweise sollte Geräte an. Wir empfehlen diese Geräte jedoch wegen der häufig auftretenden Messunsicherheit und den Empfangsbedinungen, die ständig wechseln, nur unter Vorbehalt.